Daten und Fakten zum Thema „Grüne IT"
Die weltweiten CO2-Emissionen ebenso wie der Ölverbrauch steigen kontinuierlich. Derzeitige Schätzungen der International Energy Agency (IEA) lassen bei „gleichbleibender Politik" bis 2050 auf einen Anstieg des Ölverbrauchs um 70% und der CO2-Emissionen um 130% schliessen. Laut dem Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen (IPCC) könnte eine Zunahme der CO2-Emissionen dieser Grössenordnung zu einem Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen um 6°C. Laut den Ergebnissen des IPCC müssten die Emissionen bis 2050 um 50-85% gesenkt werden, um die globale Erwärmung auf 2-2,4°C zu begrenzen (Energy Technology Perspectives 2008 der IEA Gartner geht davon aus, dass 2010 bereits 75% der Unternehmen den Energieverbrauch über die gesamt Lebensdauer der Geräte und deren CO2-Fussabdruck zu einem entscheidenden Kaufskriterium für die Hardware machen.
Die Relevanz von Klima und „Grüne IT"
Der vom Menschen zu verantwortende Kohlendioxidausstoss hat nachweislich einen entscheidenden Anteil an der globalen Erderwärmung. Auch die IT-Verantwortlichen haben den Klimaschutz unter dem Begriff „Grüne IT" auf die Agenda gesetzt. Im Mittelpunkt steht dabei eine umwelt- und ressourcenschonendere Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK), vom Design bis hin zur Entsorgung der Technologie. Zu beachten sind hier zwei Aspekte: Auf der einen Seite hat die ITK heute einen 2%-Anteil am gesamten CO2 Ausstoss. Gefragt sind daher Lösungen, die einen geringen CO2-Ausstoss verursachen. Auf der anderen Seite gelten Gebäude und Fabriken, Logistik und Reisen mit einem Anteil von 98% als Hauptverursacher von CO2-Emissionen. Gerade hier kann intelligente Netzwerktechnologie nachhaltig wirken und in diesen Bereichen dazu beitragen, den CO2-Ausstoss zu reduzieren.
Green IT - Drei Gebote für IT und Data Center Manager
1) Die effizienteste Strategie um Energie zu sparen: 
- Der technologisch sinnvollste Startpunkt um den Verbrauch/Verlust zu minimieren ist der Energie-Verbraucher = aktive IT Komponenten (Server, Netzwerk, etc...).
- Vom Verbraucher ist der Energieversorgungsweg bis zum Einspeispunkt zu optimieren - denn ein uneffizienter Versorgungsweg, bedeuted versteckte unnötige "BLIND-Verbraucherquellen".
- Jedes gesparte WATT in den IT Komponenten bedeutet somit eine erheblich grössere Einsparung am Einspeispunkt!
2) Wenn man den Energieverbrauch senkt, darf die Verfügbarkeit und technologische Flexibilität nicht vergessen werden.
- Effizienz ohne Kompromisse.
3) "High Density Architecture" hilft bei der Senkung des Energieverbrauchs.
Simple Data Centre Layout (Energie Versorgung,Verteilung und Verbrauch
